#109 - Frankreich zu Fuß: Was man sieht, wenn man Paris hinter sich lässt
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Beruflich beschäftigt sich Hüttemann seit Jahrzehnten mit Europa: Er ist Generalsekretär der Europäischen Bewegung Deutschland. Auf dem Camino betrachtet er Europa jedoch nicht aus Brüssel, Berlin oder Paris, sondern im Wandertempo. Er nennt seine Reise eine „archäologische Probegrabung Europas“.
In dieser Folge sprechen wir darüber,
- warum Lothringen auf Hüttemann „erschöpft“ wirkt,
- was man beim Wandern über den französischen Zentralismus lernt,
- warum die Mairie in kleinen französischen Gemeinden eine so wichtige Rolle spielt,
- was passiert, wenn sich der französische Staat aus der Fläche zurückzieht,
- warum Religion im laizistischen Frankreich sichtbarer sein kann, als man zunächst vermutet,
- welche alten Grenzen in Lothringen und im Elsass bis heute nachwirken,
- warum die Region um Luxemburg europäischer funktioniert, als es nationale Landkarten vermuten lassen,
- und weshalb Hüttemann glaubt, dass Europas Stärke in seinen „miteinander verwobenen Brüchen“ liegt.
Gast: Bernd Hüttemann, Generalsekretär der Europäischen Bewegung Deutschland
Diese Podcast-Ausgabe ist mit freundlicher Unterstützung des Deutsch-Französischen Bürgerfonds und der Gustav-Stresemann-Stiftung in Bonn entstanden.
Host: Andreas Noll
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