#114 - Wer erbt den Macronismus? | Machtkampf um den Élysée Folge 2
2027 endet Emmanuel Macrons zweite Amtszeit. Doch was wird aus dem politischen Projekt, mit dem er Frankreichs Parteienlandschaft verändert hat?
In der zweiten Folge von „Machtkampf um den Élysée“ diskutieren Andreas Noll und Jacob Ross über die Nachfolge im bisherigen Präsidentenlager. Gabriel Attal versucht, die politische Mitte zusammenzuhalten. Édouard Philippe betont seine Wurzeln auf der Rechten. Beide müssen erklären, was sie fortsetzen wollen – und warum sie es besser machen würden als der Präsident, mit dem sie regiert haben.
In dieser Folge:
- Von Victor Hugo zu Gabriel Attal: die Vereinigten Staaten von Europa als Wahlkampfversprechen.
- Macrons Versprechen von 2017: den Wählern die Gründe nehmen, für die Extreme zu stimmen.
- Élysée-Radar: Retailleaus Rentenpläne und Mélenchons Antworten auf hohe Kraftstoffpreise.
- Europas Souveränität, wirtschaftlicher Aufbruch, Überwindung von links und rechts: Was bleibt vom Macronismus?
- Attal und Philippe: unterschiedliche Strategien, gemeinsame Regierungsbilanz.
- Parteigeld, Wählermilieus und Unterstützer: Woraus besteht das politische Erbe?
- Regieren ohne eigene Mehrheit: Welche Bündnisse wären nach der Wahl möglich?
Im Gespräch:
Andreas Noll und Jacob Ross, Frankreich-Experte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). „Machtkampf um den Élysée“ ist eine zweiwöchentliche Reihe von Franko-viel zur französischen Präsidentschaftswahl 2027.
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